Unsichtbar. Unverzichtbar.
Gebäudeautomation im Sarnen-Center.

Alles läuft auf einen einzigen Termin hinaus: die Wiedereröffnung. Räume werden umgebaut, Anlagen ersetzt, Verkaufsflächen modernisiert. Was Besucher kaum bemerken: Im Hintergrund wird die gesamte Gebäudetechnik erneuert, modernisiert und neu abgestimmt – von der Energiezentrale über die Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen (HLKS) bis hin zu Sicherheitsanlagen, Beleuchtung und Beschattung. Genau vor dieser Aufgabe stand das Sarnen-Center der Genossenschaft Migros Luzern. Die Zeit war knapp, die Anforderungen hoch. Und vom ersten Tag an musste alles zuverlässig funktionieren.

Ihre Vorteile

  • Zentrale Steuerung und Überwachung aller wichtigen Anlagen
  • Nahtlose Integration bestehender Systeme
  • Transparenz über Betriebs- und Energieflüsse in Echtzeit
  • Optimierter Energieeinsatz und reduzierte Betriebskosten
  • Hohe Betriebssicherheit durch automatische Alarmierung bei Abweichungen und Störungen

Ausgangslage: Hohe Anforderungen, wenig Spielraum

Mit der Modernisierung des Sarnen-Center rückte auch die Gebäudetechnik in den Fokus. Ziel war es, den Betrieb zentral zu steuern und gleichzeitig effizienter zu gestalten. Die Rahmenbedingungen liessen kaum Spielraum: Die kurze Umbauzeit erforderte eine präzise Planung, gleichzeitig mussten bestehende Anlagen und Systeme in eine neue, durchgängige Systemlandschaft integriert werden. Unterschiedliche Systeme, verschiedene Anlagen und enge Zeitfenster machten die Umsetzung anspruchsvoll.

Für Lukas Betschart, Projektleiter Gebäudeautomation/Energie der Genossenschaft Migros Luzern, zeigte sich früh, wo die grösste Herausforderung liegt. 

«Eine der grössten Herausforderungen war die Integration der Gebäudeautomation in ein bestehendes Umfeld.»

Lösung: Vom Einzelsystem zum Gesamtsystem

Noch bevor die Türen wieder öffnen, entsteht im Hintergrund das Herzstück der Modernisierung: eine zentrale Steuerung, die alle technischen Anlagen verbindet und präzise aufeinander abstimmt. Gemeinsam mit pi-System entwickelt das Team eine durchgängige Systemlandschaft. Bestehende und neue Anlagen werden zusammengeführt, zusätzliche Komponenten ergänzt und bislang getrennte Bereiche wie Energiezentrale, HLKS-Anlagen und Verkaufsflächen intelligent vernetzt. Aus vielen Einzelsystemen entsteht so ein funktionierendes Ganzes.

Im Zentrum steht das vollständig erneuerte e3m Leit- und Energiemanagementsystem. Es erfasst alle relevanten Betriebs- und Energiedaten, bereitet sie übersichtlich in Echtzeit auf und reagiert automatisch auf Abweichungen. Energiezentrale, HLKS-Anlagen und die Technik der Verkaufsflächen greifen nahtlos ineinander und sichern einen stabilen, effizienten Betrieb. Störungen und Unregelmässigkeiten werden laufend überwacht, in Echtzeit erkannt und dem Betreiber direkt gemeldet.

Im Alltag wird der Mehrwert unmittelbar spürbar. Betriebsabläufe werden transparenter, Optimierungspotenziale werden früh sichtbar und können gezielt genutzt werden. Lukas Betschart fasst es so zusammen: «Der grösste Nutzen liegt in der optimierten Steuerung und Überwachung der Gebäudetechnik. Zudem ermöglicht uns das System eine präzise Analyse und eine schnelle Reaktion auf Störungen.»

Fazit: Wenn im Hintergrund alles zusammenspielt

Für Besucher wirkt das modernisierte Sarnen-Center selbstverständlich: eine stimmige, funktionierende Einkaufsumgebung. Was verborgen bleibt, ist das präzise Zusammenspiel der Gebäudetechnik. Energieversorgung, HLKS-Anlagen, Beleuchtung und Beschattung greifen nahtlos ineinander.

Mit der neuen MSR-Steuerung (Messen, Steuern, Regeln) und dem e3m Leit- und Energiemanagementsystem ist eine zentrale Plattform entstanden, die Transparenz schafft, den Betrieb vereinfacht und kontinuierliche Optimierungen ermöglicht.

Das Ergebnis ist ein Center, das im Alltag einfach funktioniert. Dass im Hintergrund alles perfekt zusammenspielt, bleibt unsichtbar – entscheidet aber über alles. ist aber entscheidend für Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.